Geschichte
Seit über 100 Jahren wird der Handwerksbetrieb in vierter Generation am Strotweg 18 in Bünde geführt. Der Firmengründer Heinrich übergab seinem Sohn Werner den väterlichen Betrieb 1926.
Von 1960 bis 1999 leitete Wilhelm Palsbröker das Unternehmen. Im Jahre 1999 trat dann in vierter Generation Jörg Palsbröker in die Fußstapfen seiner Vorfahren.
In all den Jahren hat man sich um freundliche und kundenorientierte Arbeit rund um das Dach bemüht. Nicht nur handwerkliche Fähigkeiten wurden von Vätern an Söhne weitergegeben, sondern auch das Bestreben, immer auf dem neusten Stand der Technik zu sein. Zuverlässigkeit, Kompetenz und Flexibilität ist bis heute die Devise des Hauses.
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1905
Der Betrieb wurde 1905 am Strotweg in Bünde vom Dachdeckermeister Heinrich Palsbröker gegründet. Dieser verstab mit 49 Jahren sehr jung und somit wurde das Unternehmen von Werner Palsbröker übernommen.
1926
Werner Palsbröker übernahm den Betrieb. Er erhielt mit 19 Jahren am 01. Juni 1935 den Meistertitel im Dachdeckerhandwerk vor der Handwerkskammer Bielefeld. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Dachdeckerinnung Herford-Lübbecke.
1935
Projekt: Bedachung des Wohn- und Geschäftshauses Schwentker an der Herforder Straße 1 in Bünde.
2003: Das gleiche Dach besteht noch heute.
1952
1952 wurde unter der Leitung von Werner Palsbröker die Turmspitze der Laurentiuskirche in Bünde verschiefert.
1954
An der Dacheindeckung der Laurentiuskirche war auch schon Wilhelm Palsbröker (auf der Leiter 2. von unten) der 1962 den Betrieb übernehmen sollte, beteiligt.
1962
Am 14. Dezember 1962 übernahm Wilhelm Palsbröker den Dachdeckerbetrieb. Er erhielt 1960 den Meistertitel im Dachdeckerhandwerk in Mayen, Koblenz
1999
Am 1.1.1999 übernimmt Jörg Palsbröker den Dachdeckerbetrieb. Er erhielt 1995 seinen Meistertitel an der Handwerkskammer in Mayen (Koblenz). Gleichzeitig bestand er die Prüfung zum Fachleiter für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik.
2005
Im Jahr 2005 stand das 100 jährige Firmenjubiläum an.
100 Jahre einen Dachdeckerbetrieb in der 4. Generation
zu führen ist schon eine Feier wert. Tag der offenen Tür?
Würstchenwagen und Freibier für alle? Oder sollte es doch
lieber ein Fest im stilvollen Rahmen für gute Kunden werden?
Eine kostenlose Umdeckung für ein Gebäude mit sozialen
Aspekt? Alles schien Sinn zu machen. Aber was macht in der
heutigen Zeit am meisten Sinn? Kinder die nicht so viel Glück
hatten wie unsere. Kinder in Ländern ohne Kindergeld und sozialem
Netz. So stand der Entschluss bald fest. Wir wollten Patenschaften
für Kinder in Bolivien übernehmen. Privat hatten wir schon längere
Zeit ein Patenkind und anstelle einer Feier, beschlossen wir mit der
gesamten Belegschaft 2 weitere Patenkinder zu übernehmen.
Es bereitet uns sehr viel Freude die Kinder und deren Entwicklung
zu unterstützen. In diesem Sinne bedanken sich unsere Patenkinder bei all unseren Kunden auf den Verzicht von Würstchen und Bier.
